Stufen und Filter für Codeabdeckung konfigurieren

Die Codeabdeckung kann für jedes Java- oder Plug-in-Projekt konfiguriert werden. Die Konfiguration von zulässigen Codeabdeckungsstufen und Filtern wird im Dialogfenster 'Projekteigenschaften' vorgenommen.

Sie können die zulässigen Codeabdeckungsstufen für ein Paket, eine Quellendatei, einen Typ (konkrete Klasse oder Aufzählung) bzw. für eine Methode in einem Projekt festlegen.

Die Stufe wird als Prozentsatz angegeben, der den Schwellenwert für die zulässige Codeabdeckung darstellt. Sie können für jeden Abdeckungstyp eine oder mehrere Stufen festlegen. Falls keine der Stufen überschritten wird, wird jedoch durch die Anzeiger für alle ausgewählten Abdeckungstypen im Paketexplorer angegeben, dass die festgelegten Abnahmekriterien eingehalten werden. Erfüllte oder überschrittene Codeabdeckungsstufen werden standardmäßig durch grüne Anzeiger gekennzeichnet. Nicht erfüllte Stufen werden in Rot angezeigt. Sie können die Standardfarben jedoch ändern.

Mithilfe von Codeabdeckungsfiltern können Sie Pakete, Quellendateien, Typen oder Methoden bei der Codeabdeckungsanalyse ein- oder ausschließen. Filterregeln werden nach dem Verfahren der ersten Übereinstimmung angewendet. Dies bedeutet, dass die erste übereinstimmende Filterregel zur Generierung der gefilterten Codeabdeckungsanalyse verwendet wird. Die Regel für die erste Übereinstimmung wird auch von Firewallregeln verwendet.

So konfigurieren Sie Codeabdeckungsregeln und Filter:

  1. Wählen Sie das Projekt aus, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eigenschaften (oder wählen Sie Projekt > Eigenschaften aus) und wählen Sie die Eigenschaft Codeabdeckung aus.
  2. Vergewissern Sie sich, dass das Markierungsfeld Codeabdeckung aktivieren ausgewählt ist.


  3. Projekteigenschaften

  4. Geben Sie zum Festlegen der zulässigen Stufen die Prozentsätze in den entsprechenden Feldern ein und klicken Sie auf Anwenden. Um beispielsweise die Pakete anzuzeigen, bei denen mindestens 90% der Blöcke abgedeckt sind, konfigurieren Sie die Stufen wie in der folgenden Abbildung gezeigt.


  5. Schwellenwerte für Abdeckung

    Anmerkung: Ein Block besteht definitionsgemäß aus Code (Teil einer Zeile, Einzelzeile oder mehrere Zeilen), der weder Ausgangs- noch Zielpunkt einer Verzweigung sein kann. Der gesamte Code in einem Block wird als zusammenhängende Gruppe von Anweisungen ausgeführt. Blöcke werden durch eine abgehende oder ankommende Verzweigung beendet (beispielsweise durch den Aufruf einer Methode, die Auslösung einer Ausnahmebedingung oder eine Rückgabe).

  6. Um einen Filter zu erstellen, klicken Sie im Abschnitt 'Codeabdeckungsfilter' auf Neu.
  7. Geben Sie im Dialogfenster 'Neuer Codeabdeckungsfilter' einen Namen für den Filter ein. Verwenden Sie hierbei das folgende Format:
  8. Um die Filterabdeckung auf ein bestimmtes Projekt zu beschränken, klicken Sie auf die Quellendatei für das Projekt.
  9. Geben Sie an, ob der Filter Projekte in die Codeabdeckung einschließen oder aus ihr ausschließen soll, und klicken Sie auf OK.

  10. Anmerkung: Falls sowohl Einschluss- als auch Ausschlussfilter für eine Datei gültig sind, haben Einschlussfilter den Vorrang.

Zugehörige Konzepte
Codeabdeckungsanzeiger

Zugehörige Tasks
Codeabdeckung aktivieren
Codeabdeckung über ein Ant-Script aktivieren
Codeabdeckungsanzeiger konfigurieren
Codeabdeckungsberichte analysieren
Codeabdeckung in Webanwendungen analysieren