Weitere Readme-Informationen zum Generischen TPTP-Protokolladapter stehen in TPTP V3.3 - Hinweise zur Verfügung.
Wenn der generische Protokolladapter eine Protokolldatei ununterbrochen überwacht, wird der letzte Datensatz nicht verarbeitet, sofern kein Endmuster angegeben ist. Der letzte Datensatz wird nur beim Beenden des generischen Protokolladapters verarbeitet.
Um sicherzustellen, dass der letzte Datensatz während der Überwachung verarbeitet wird, stellen Sie ein Endmuster für die Datensätze in der Konfigurationsdatei des generischen Protokolladapters bereit.
Bei der Syntaxanalyse von binären Aktivitäts- oder Serviceprotokollen von WebSphere Application Server auf UNIX®-Plattformen unter Verwendung des generischen Protokolladapters muss der Benutzer gleiche oder höhere Zugriffsrechte haben als derjenige, der WebSphere Application Server installiert.
Um diese Einschränkung zu umgehen, sollte das binäre Aktivitäts- bzw. Serviceprotokoll in ein Verzeichnis verschoben werden, das über die gleichen Zugriffsrechte verfügt wie der Benutzer des generischen Protokolladapters vor der Syntaxanalyse des Protokolls.
Bei der Syntaxanalyse von WebSphere MQ-Fehlerprotokollen auf UNIX-Plattformen unter Verwendung des generischen Protokolladapters muss der Benutzer gleiche oder höhere Zugriffsrechte haben als derjenige, der WebSphere MQ installiert.
Um diese Einschränkung zu umgehen, verschieben Sie die MQ-Fehlerprotokolle in ein Verzeichnis, das über die gleichen Zugriffsrechte verfügt wie der Benutzer des generischen Protokolladapters vor der Syntaxanalyse der Protokolle.
Bei dem Versuch, die Dateien 'runregex_showlog_example.bat' und 'runregex_showlog_example.sh' für die Syntaxanalyse eines WebSphere Application Server-Aktivitätsprotokolls zu verwenden, kann das Dienstprogramm zur Protokollanzeige von WebSphere Application nicht gefunden werden.
Um dieses Problem zu umgehen, bearbeiten Sie die Datei 'regex_showlog_example.adapter' im Regeleditor, und aktualisieren das Merkmal 'Sensor Converter', so dass dieses auf die korrekte Verzeichnisposition von WebSphere Application Server zeigt.
Die Syntaxanalyse einiger Protokolle generiert falsche Zeitzoneninformationen.
Nur Protokolldateien mit Zeitmarken, die Zeitzoneninformationen enthalten, generieren syntaktisch analysierte Daten mit Werten creationTime, die über die korrekte Zeitzone verfügen. Wenn die Zeitmarken in einer Protokolldatei keine Zeitzoneninformationen enthalten, generiert der generische Protokolladapter Werte creationTime mit falschen Zeitzoneninformationen.
Der generische Protokolladapter generiert ein ungültiges CBE-Element extendedDataElements (CBE = Common Base Event, allgemeines Basisereignis) für einen Protokollsatz, wenn keine übereinstimmende Regel für den Namens- oder Typwert vorhanden ist. Das Element extendedDataElement sollte nicht generiert werden, wenn kein Name oder Typ vom Protokollsatz syntaktisch analysiert wird. Der generische Protokolladapter generiert dann ein Element nur mit einem Wertfeld.
Um dieses Problem zu umgehen, stellen Sie sicher, dass Regeln bereitgestellt werden, mit deren Hilfe alle drei Felder - Name, Wert, Typ - von extendedDataElement abgeglichen werden.
Das Dekomprimieren der Dateien 'runtime.zip' und 'rules.zip' unter z/OS produziert unter Umständen nicht lesbare Scriptdateien.
Um dieses Problem zu umgehen, stellen Sie sicher, dass beim Dekomprimieren von 'runtime.zip' und 'rules.zip' auf einem z/OS-System unten stehende Prozedur befolgt wird.
unzip -a runtime.zip unzip -a rules.zip unzip -o rules.zip *.adapter unzip -o runtime.zip *.xsd
Wird der generische Protokolladapter außerhalb einer Eclipse-Umgebung ausgeführt, werden Nachrichten und Fehler in einer Datei mit dem Namen hgla.log protokolliert. Bei Ausführung im Standalonemodus wird die Datei hgla.log im aktuellen Arbeitsverzeichnis erstellt. Bei Ausführung als Teil einer fernen Protokollimportoperation unter Verwendung von Log and Trace Analyzer (Protokoll- und Traceanalyseprogramm) befindet sich die Datei hgla.log auf dem fernen System im temporären Verzeichnis, das in der Variablen SYS_TEMP_DIR in der Konfigurationsdatei serviceconfig.xml von Agent Controller angegeben ist. Die Datei hgla.log befindet sich zum Beispiel unter Unix oder Linux™ im Verzeichnis /tmp oder /var/tmp bzw. unter Windows in c:\Dokumente und Einstellungen\benutzer_id\Lokale Einstellungen\Temp.
Bei Ausführung innerhalb einer Eclipse-Umgebung, zum Beispiel als Teil einer lokalen Protokollimportoperation unter Verwendung von Log and Trace Analyzer, protokolliert der generische Protokolladapter Nachrichten und Fehler in der Datei hgla.log im Verzeichnis .metadata\.plugins\org.eclipse.hyades.logging.adapter im Eclipse-Arbeitsbereichsverzeichnis.
Der generische Protokolladapter protokolliert Ereignisse mit den Protokollstufen 10, 20, 30, 50 und 60. Die Datei hgla.log kann in Log and Trace Analyzer importiert werden, um Fehler zu ermitteln, die im generischen Protokolladapter bei der Syntaxanalyse der Protokolldatei auftreten.
Der generische Protokolladapter führt keine Überprüfung durch, um zu ermitteln, ob der Typ der syntaktisch analysierten Protokolldatei mit der Adapterdateikonfiguration übereinstimmt. Wenn beispielsweise die für die Sensorkonfiguration in der Adapterdatei angegebene Protokolldatei nicht der Typ ist, für den die Konfigurations- und Substitutionsregeln des Extrahierungsprogramms in der Parserkonfiguration entworfen wurden, können unvorhersehbare Ereignisse auftreten. Die Syntaxanalyse wird zwar unter Umständen fehlerfrei fortgesetzt, die resultierenden CBE-Daten sind jedoch nicht korrekt. Die Syntaxanalyse kann fehlschlagen, und Fehlernachrichten geben an, dass nicht korrekte Daten gefunden wurden.
Um dieses Problem zu umgehen, stellen Sie sicher, dass die in der Konfiguration der Sensorkomponente angegebene Protokolldatei den korrekten Typ aufweist.
Bei der Syntaxanalyse von binären Aktivitätenprotokolldateien von WebSphere Application Server auf nicht englischsprachigen Maschinen unter Verwendung von runregex_showlog_example.bat/sh werden die Protokollsatzdaten nicht erfolgreich einem CBE zugeordnet. Stattdessen können einige Protokollsatzdaten in einem nicht korrekten CBE-Feld erscheinen.
Wenn bei der Syntaxanalyse von Protokolldateien mit Zeitmarken in einer anderen Ländereinstellung als diejenige, in der der generische Protokolladapter ausgeführt wird, eine regelbasierte Adapterdatei verwendet wird, die für die Verwendung des Attributs 'Time Format' in der Substitutionsregel für creationTime konfiguriert wurde, werden die Zeitmarke und andere Protokollsatzdaten unter Umständen nicht korrekt syntaktisch analysiert. Wenn zum Beispiel eine englische IBM HTTP Server-Zugriffsprotokolldatei auf einer japanischen Maschine unter Verwendung von config\IHS\access\v1.3.19.3\runregex_example.bat/sh syntaktisch analysiert wird, haben die Werte creationTime in den resultierenden CBEs den Wert null, und das CBE-Feld 'msg' bleibt leer.
Um dieses Problem zu umgehen, ändern Sie die Datei 'runregex_example.bat/sh' durch Hinzufügen der folgenden JVM-Parameter zu dem Java-Befehl:
-Duser.language=2-char-language-code -Duser.region=2-char-country-code
Dabei stehen die Sprachen- und Ländercodes für die Ländereinstellung, in der sich die Zeitmarken befinden. In dem erwähnten Beispiel würden die JVM-Parameter wie folgt lauten:
-Duser.language=en -Duser.region=US
Ändern Sie alternativ die regelbasierten Adapterdateien durch Angeben der Sprach- und Landescodes für die Zeitmarkenländereinstellung in den zugeordneten Attributen des Kontextexemplars.
Beim Installieren des generischen Protokolladapters unter Windows XP treten Probleme beim Dekomprimieren der Datei 'rules.zip' des generischen Protokolladapters mit dem systemeigenen Windows XP-Dekomprimierungsdienstprogramm auf. Einige Verzeichnisse und Dateien werden nicht dekomprimiert. Dieses Problem führt dazu, dass einige Protokolldateitypen bei der Verwendung des generischen Protokolladapters nicht syntaktisch analysiert werden können. Um dieses Problem zu umgehen, verwenden Sie bei der Installation unter Windows XP ein anderes Dekomprimierungsdienstprogramm, z. B. WinZip oder UnZip.
Eine permanente Syntaxanalyse des Aktivitätenprotokolls von IBM WebSphere Application Server und der Fehlerprotokolldateien von IBM HTTP Server mit den jeweiligen statischen Parsern hat manchmal das Fehlen von Datensätzen in der analysierten Ausgabe zur Folge. Besonders wenn die neuen Datensätze an die Protokolldatei angehängt werden, wird der erste Datensatz der angehängten Datensätze nicht analysiert und nicht in die analysierte Ausgabe aufgenommen. Dieses Problem tritt auf, wenn das Kontextexemplar unter Verwendung von 'continuousOperation="true"' in der Konfigurationsdatei des statischen Adapters für die Protokolle konfiguriert wird. Zur Umgehung dieses Problems haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie analysieren die Protokolldatei ein Mal unter Verwendung der Konfiguration 'continuousOperation="false"' für das Kontextexemplar oder Sie verwenden den regelbasierten Adapter für die fortlaufende Überwachung.
Das Konvertieren von Protokolldateien, die Zeitzonensymbole aus drei Buchstaben verwenden, in das CBE-Format mit Hilfe des Protokolladapters kann fehlerhafte Uhrzeiten für die Erstellung von Protokollereignissen zur Folge haben, wenn das Zeitzonensymbol aus drei Buchstaben besteht und nicht eindeutig ist. Das aus drei Buchstaben bestehende Symbol 'IST' könnte zum Beispiel als 'Israeli Standard Time', 'Indian Standard Time', 'Iran Standard Time' oder 'Irish Summer Time' interpretiert werden.
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